Ein sehr langes Beratungsgespräch
Unsere erste Küchenberatung mit vorheriger Terminvereinbarung. Donnerstag 17 Uhr. Wir sind pünktlich. Der Verkäufer ist leider nicht an seinem Platz und auch sonst nirgendwo zu sehen. Wir fragen einen Kollegen. Ach ja, der Termin! Der Kollege sei leider krank. Aber ein anderer Kollege hätte gleich Zeit. Er bringt uns zu ihm. Er sitzt noch mit anderen Kunden an seinem Schreibtisch. Ja, er wäre gleich so weit. Nur noch ein paar Minuten. Nach einer Viertelstunde: Es dauert nicht mehr lange. Nach 20 Minuten kommt er auf dem Weg zu einem anderen Schreibtisch an uns vorbei. Ob wir ihm schon mal den Grundriss geben könnten. Er wäre gleich so weit. Er macht sich eine Kopie. Ob er uns zu einem Kaffee einladen dürfe. Ja, gerne. Es würde noch 10 Minuten dauern. Oh, es ist gerade kein Gutschein da. Aber gleich würde ein Kollege den Kaffeegutschein bringen.
Um 17:35 kommt ein Kollege - nicht mit einem Gutschein, sondern um schon einmal unsere Küchenwünsche aufzunehmen. Irgendwie scheint es nur zu unserer Beruhigung zu sein. Er gibt auch später nichts vom Gesagten an seinen Kollegen weiter. Allerdings fragt er uns, ob wir schon einen Kaffee gehabt hätten. Nein, das hatte nicht geklappt. Also organisiert er nun tatsächlich einen Gutschein. Um 17:45 gehen wir ins Restaurant des Möbelladens und trinken jeder einen Cappuccino auf Kosten des Hauses. Um 18:00 sind wir wieder in der Küchenabteilung. 5 Minuten später kommt unser Verkäufer vorbei, um uns zu sagen, dass es jetzt bald so weit ist. Und gegen 18:15 sind wir dann tatsächlich an der Reihe.
Diesmal hatte ich mir eine andere Strategie überlegt. Bei der letzten Beratung hatte ich den Ikea.Plan vorgelegt. In der Folge hatten sich keine neuen Ideen ergeben, da der Verkäufer sich einfach an diesen Plan gehalten hatte. Jetzt will ich es anders machen. Ich lege nur den Grundriss der Küche vor.
Der Berater ist zunächst etwas planlos. Also erzählen wir ihm ein paar der Ideen. Er fängt also an, am PC Möbel in der Küche zu verteilen. Praktisch so, wie wir es ihm sagen. Sonst kommen wir einfach nicht voran. Seine eigenen Ideen beschränken sich im wesentlichen auf das Variieren der Schrankbreiten und das Auffüllen einiger Ecken, die im Ikea-Plan verblendet worden waren, mit maßgeschneiderten Regalen. Trotzdem ist das Gespräch nett, und wir bekommen durch die 3D-Darstellung auf dem Monitor eine ganz gute Vorstellung von unserer neuen Küche.
Kleines Ereignis am Rande: An der nächsten Ecke in der Küchenabteilung streitet sich ein Paar. Sie wirft ihm vor, die Farbe (von was auch immer) gegen ihren Wunsch geändert zu haben. Er behauptet, er habe das mit ihrer Mutter besprochen. Sie schreit ihn an: "Du lügst!" Plötzlich wird irgendetwas durch die Luft geworfen. Wir hören ein Scheppern. Sie verschwindet in die einer Richtung, eine Minute später geht er in die andere. Küchenkauf kann ganz schön an den Nerven zerren.
Bei uns dauert es noch. Um kurz vor 8 kommen die Durchsagen, dass das Möbelhaus bald schließt. Um kurz nach 8 gehen tatsächlich die Lichter aus. Wir sind gerade bei dem Preisangebot. Der Verkäufer holt seine Chefin. Schließlich sind sogar drei Verkäufer bei uns.
Die Chefin unterbreitet uns schließlich das Angebot. Es ist zwar der gleiche Küchenhersteller wie im letzten Möbelhaus, und es ist sogar die gleiche Baureihe mit den gleichen Fronten. Und beide Möbelhäuser gehören zum selben Konzern. Trotzdem ist das Angebot hier deutlich besser. Der Preis ist fast 10 % niedriger, und das, obwohl die Unterschränke hier überwiegend Auszüge bekommen, ein Eckschrank mit Rondell eingeplant wird und einige maßgeschneiderte Regale die Zwischenräume auffüllen.
Wir sind ganz angetan, wollen es uns aber noch überlegen. Kein Problem. Wir haben zwei Tag Zeit und vereinbaren einen neuen Termin für Samstag.
Zu Hause diskutieren wir noch lange über das Angebot. Meine Frau ist ja ganz angetan von der Tatsache, dass wir die Küche nicht selbst aufbauen müssen. Ich bin etwas unschlüssiger. Der Preisunterschied zu Ikea ist doch nicht ganz unerheblich.
Um 17:35 kommt ein Kollege - nicht mit einem Gutschein, sondern um schon einmal unsere Küchenwünsche aufzunehmen. Irgendwie scheint es nur zu unserer Beruhigung zu sein. Er gibt auch später nichts vom Gesagten an seinen Kollegen weiter. Allerdings fragt er uns, ob wir schon einen Kaffee gehabt hätten. Nein, das hatte nicht geklappt. Also organisiert er nun tatsächlich einen Gutschein. Um 17:45 gehen wir ins Restaurant des Möbelladens und trinken jeder einen Cappuccino auf Kosten des Hauses. Um 18:00 sind wir wieder in der Küchenabteilung. 5 Minuten später kommt unser Verkäufer vorbei, um uns zu sagen, dass es jetzt bald so weit ist. Und gegen 18:15 sind wir dann tatsächlich an der Reihe.
Diesmal hatte ich mir eine andere Strategie überlegt. Bei der letzten Beratung hatte ich den Ikea.Plan vorgelegt. In der Folge hatten sich keine neuen Ideen ergeben, da der Verkäufer sich einfach an diesen Plan gehalten hatte. Jetzt will ich es anders machen. Ich lege nur den Grundriss der Küche vor.
Der Berater ist zunächst etwas planlos. Also erzählen wir ihm ein paar der Ideen. Er fängt also an, am PC Möbel in der Küche zu verteilen. Praktisch so, wie wir es ihm sagen. Sonst kommen wir einfach nicht voran. Seine eigenen Ideen beschränken sich im wesentlichen auf das Variieren der Schrankbreiten und das Auffüllen einiger Ecken, die im Ikea-Plan verblendet worden waren, mit maßgeschneiderten Regalen. Trotzdem ist das Gespräch nett, und wir bekommen durch die 3D-Darstellung auf dem Monitor eine ganz gute Vorstellung von unserer neuen Küche.
Kleines Ereignis am Rande: An der nächsten Ecke in der Küchenabteilung streitet sich ein Paar. Sie wirft ihm vor, die Farbe (von was auch immer) gegen ihren Wunsch geändert zu haben. Er behauptet, er habe das mit ihrer Mutter besprochen. Sie schreit ihn an: "Du lügst!" Plötzlich wird irgendetwas durch die Luft geworfen. Wir hören ein Scheppern. Sie verschwindet in die einer Richtung, eine Minute später geht er in die andere. Küchenkauf kann ganz schön an den Nerven zerren.
Bei uns dauert es noch. Um kurz vor 8 kommen die Durchsagen, dass das Möbelhaus bald schließt. Um kurz nach 8 gehen tatsächlich die Lichter aus. Wir sind gerade bei dem Preisangebot. Der Verkäufer holt seine Chefin. Schließlich sind sogar drei Verkäufer bei uns.
Die Chefin unterbreitet uns schließlich das Angebot. Es ist zwar der gleiche Küchenhersteller wie im letzten Möbelhaus, und es ist sogar die gleiche Baureihe mit den gleichen Fronten. Und beide Möbelhäuser gehören zum selben Konzern. Trotzdem ist das Angebot hier deutlich besser. Der Preis ist fast 10 % niedriger, und das, obwohl die Unterschränke hier überwiegend Auszüge bekommen, ein Eckschrank mit Rondell eingeplant wird und einige maßgeschneiderte Regale die Zwischenräume auffüllen.
Wir sind ganz angetan, wollen es uns aber noch überlegen. Kein Problem. Wir haben zwei Tag Zeit und vereinbaren einen neuen Termin für Samstag.
Zu Hause diskutieren wir noch lange über das Angebot. Meine Frau ist ja ganz angetan von der Tatsache, dass wir die Küche nicht selbst aufbauen müssen. Ich bin etwas unschlüssiger. Der Preisunterschied zu Ikea ist doch nicht ganz unerheblich.
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