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Es werden Posts vom 2018 angezeigt.

Wartezeit

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Endlich haben wir mal wieder etwas Ruhe. Alles ist vorbereitet. Die Küche kann kommen. Natürlich müssen wir dann noch Herd und Spüle rausräumen. Und auch noch den Backofen, den ich provisorisch ohne Einbauschrank wieder in der Küche angeschlossen habe. (Meine Frau musste für die Geburtstage unserer Tochter und der Omi jeweils einen Kuchen backen.) Aber das sollte ja alles schnell zu machen sein. Das Chaos in restlichen Wohnung ist auch zurückgegangen. Im Esszimmer steht noch eine Zeile Küchenunterschränke samt Arbeitsplatte. Aber das stört nicht weiter. Im Wohnzimmer steht noch ein Regal sowie ein paar Umzugskartons und Holzkisten mit Küchenutensilien. Aber sonst ist alles weg. Heute Morgen habe ich mit unserem großen Sohn noch einmal drei Schränke weggebracht. In der Küche steht der Kühlschrank schon an seiner endgültigen Position. Die Türen zum Esszimmer und zum Vorrat sind auch wieder da. Und es hängen sogar schon die ersten Bilder an den Wänden. Es ist schön, endlich mal wieder...

Elektrik

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Ich brauche 8 neue Steckdosen: eine für die Dunstabzugshaube, je eine rechts und links davon über den Oberschränken, drei weitere über der Arbeitsplatte, eine für die Spülmaschine und dann noch eine neben der Tür, um dort mal einen Staubsauger anschließen zu können. Außerdem brauche ich noch zwei Herdanschlussdosen, eine für den Backofen und eine für das Kochfeld. Steckdosen-Bohren ist anstrengend und macht viel Dreck. Das habe ich noch zur Genüge aus unserer Anbauzeit in Erinnerung. Also will ich mir das lieber nicht allzu oft antun. Für die Steckdosen über den Oberschränken tun es Aufputzdosen. Ebenso für die Steckdose hinterm Geschirrspüler und für die Staubsauger-Steckdose unten in der Ecke neben der Tür. Von den zwei Herdanschlussdosen, die ich habe, ist eine eine Aufputzdose, die andere eine Unterputzdose. Also muss ich insgesamt 5 Steckdosenlöcher bohren. Einen Steckdosen-Bohraufsatz habe ich mir schon aus dem Baumarkt geholt. Donnerstagabend lege ich los. Die Steckdose für ...

Silikon

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Ganz fertig ist der Fußboden noch nicht. Die Dehnungsfugen zwischen alter Küchenhälfte und Anbau, zwischen Küche und Vorrat sowie rundherum zu den Wänden müssen noch mit Silikon ausgespritzt werden. Tagsüber bin ich auf einem Workshop in Eschborn. Da nutze ich die Mittagspause, um mal eben nach Hause zu kommen und schon einmal mit Kreppband die Fugenränder abzukleben. Nach Feierabend geht es dann richtig los.  Diesmal klappt es besser als im Vorrat. Als ich dort mit Silikon verfugt hatte, war es recht anstrengend gewesen, immer genug Silikon aus der Spritze herauszudrücken. Ich hatte die Düse wohl zu knapp aufgeschnitten. Jetzt weiß ich es besser. Man schneidet sie schräg auf, ruhig etwas großzügiger. So geht es leichter und schneller. Ausspritzen, einen Plastikspatel in Wasser mit etwas Spülmittel eintauchen und dann damit das Silikon abziehen. Anschließend das Kreppband entfernen und noch einmal mit dem Finger glattstreichen, natürlich auch hier wieder mit vorherigem E...

Der Fußboden wird fertig

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Dieses Wochenende muss endlich der Fußboden fertig werden. Eigentlich sieht er gar nicht so schlecht aus. Was noch fehlt, ist die Sockelleiste. Der Fliesenhändler hatte mir ja für die Sockelfliesen irgendwelche kostenlosen Restbestände versprochen. Die Sockel werden ja eh fast komplett von den Möbeln verdeckt, und dafür muss ich ja nicht die recht teuren Bodenfliesen verschwenden. Nur auf den paar Metern, die man sieht, da würde ich abgeschnittene Bodenfliesen verwendet. Aber als ich die Sockelfliesen abholen wollte, stellte sich leider heraus, dass sie kürzlich aufgeräumt hatten. Fast alle alten Restbestände hatten sie entsorgt. Zwei kleine Kartons fand er noch. Das reicht zwar nicht. Aber ich habe ja auch noch einiges an Resten von den Bodenfliesen. Zusammen sollte es reichen. Da für Samstagnachmittag schlechtes Wetter angesagt ist und ich ja viel zu sägen habe, was ich unbedingt draußen auf der Terrasse machen will. Also muss ich das Sägen am Samstagvormittag erledigen. Außerd...

Es tropft

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Leider ist der Zulauf für die Spülmaschine ja noch nicht dicht. Da muss ich also wohl noch einmal den Haupthahn zudrehen und versuchen, das Ventil zur Spülmaschine mit Teflonband richtig dicht zu bekommen. Das Ventil im Keller tropft auch immer noch. Aber immerhin lässt es sich zudrehen. In der Küche montiere ich mein zusätzliches Absperrventil für die Spülmaschine noch einmal ab, reinige alles gut, wickel Teflonband um die Gewinde, schraube alles wieder zusammen und ziehe es richtig fest. Dann wieder in den Keller und das Wasser anstellen. Beim Aufdrehen fängt das Ventil im Keller nun aber an, richtig zu tropfen. Es wird immer mehr. Oje, da traue ich mich nicht allein ran. Das muss wohl ein Klempner machen. Und in der Küche? Da tropft es auch noch, aber nur noch sehr wenig. Spätabends will ich nun aber auch keinen Notdienst mehr rufen. Das Tropfen im Keller hat Zeit bis zum nächsten Tag. Vor dem Ins-Bett-Gehen leere ich den Eimer noch einmal aus. Der 20-l-Eimer ist fast vol...

Alles geht schief

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Ich bin es wirklich leid. Was war das für ein besch... Wochenende. Eigentlich wollte ich doch mit dem Küchenfußboden im Wesentlichen fertig werden. Aber irgendwie klappt alles nicht. Erstmal habe ich am Donnerstag den Fußboden aufgemeißelt, um noch Kabel für den Backofenanschluss zu verlegen. Was ich da angerichtet habe, sehe ich dann erst am Freitag. Irgendwie war durch die Aktion ein etwa 12 cm breiter und 2 m langer Streifen vom Estrich abgebrochen. Wenn man drauf tritt, knirscht es übel. Was jetzt? Es hilft ja nichts: Die Bruchstücke müssen raus, und ich muss die Lücke neu ausgießen. Da das Ganze ja erst einmal trocknen muss, wird es mit dem Fliesenlegen am Samstag also nichts. Aber wenigstens will ich die Küchenhälfte schon einmal komplett leerräumen. Spüle und Spülmaschine müssen noch ins Esszimmer. Das wird ungemütlich! Aber da kommt auch schon das nächste Problem: Ich kann den Wasserzulauf für die Spülmaschine nicht abdrehen. Der Hahn lässt sich nicht mehr drehen. Was jetzt...

Es wird weitergefliest

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Wieder ein Wochenende, und wieder werden Fliesen gelegt. Diesmal ist die hintere Hälfte der Küche an der Reihe, die Raumhälfte, die mit unserem Anbau dazugekommen ist. Am Donnerstag ging es los. Da haben wir den Raum leergeräumt. Als erstes muss der Backofen raus. Ab jetzt kann meine Frau nicht mehr backen. Für ihren Blog hat sie immerhin schon ein bisschen vorgearbeitet. Und in der Wohnung wird es wieder etwas ungemütlicher. Aber es ist geschafft. Die Küchenhälfte ist leer. Der Herd ist noch benutzbar. Und ich kann abends noch den Fußboden grundieren. Freitag nach Feierabend geht es weiter. Nach den guten Erfahrungen mit dem Vorrat mache ich es hier wieder genauso: Erst alles trocken auslegen und zurechtschneiden. Dann geht das Fliesenlegen hinterher umso schneller, und ich muss mir keine Sorgen machen, dass der Mörtel hart wird, während ich Fliesen schneide. Freitagabend ist dann auch dieser Teil geschafft. Alle Fliesen sind geschnitten. Und ich kann meine Frau sch...

Fliesenlegen mit Hexenschuss

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Dieses Wochenende wollte ich meine ersten Erfahrungen mit dem Fliesenlegen machen. Mein Versuchsfeld: unsere Vorratskammer. Gerade einmal 2,7 qm. Also sehr überschaubar. Dafür aber recht viel zu schneiden. Wir hatten in den letzten Tagen den Raum komplett leergeräumt. Am Freitagabend habe ich den Estrich noch mit Grundierung eingepinselt. Am Samstag wollte ich die Fliesen legen,´und am Sonntag dann verfugen. Am Samstagmorgen wollte ich aber noch unseren Baumschnitt zum Bauhof bringen. Es waren -5 °C. Die Äste waren recht schwer. Irgendwie merkte ich es plötzlich im Rücken. Ein leichter Hexenschuss. Nicht die beste Voraussetzung fürs Fliesenlegen. Aber da musste ich jetzt durch. Am Vormittag fange ich also an. Im Baumarkt hole ich mir noch Fliesenkleber, Fugenmasse, Fugenbrett, Fugenschwamm und Silikon. Mit einer Spezialsäge kürze ich die Türzarge. Und dann geht's richtig los. Die ersten Fliesen sind längs zu brechen. Mit dem Fliesenschneider meines Kollegen angeritzt...

Planung des Fliesenlegens

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Wie verlegt man Fliesen in einer Küche, die noch in Betrieb ist? Alles ausräumen, Fliesen legen und dann wieder einräumen? Nein, das geht nicht. Ich brauche ja bestimmt viel Zeit dafür. Und ich kann doch nur nach Feierabend und am Wochenende etwas tun. Außerdem wüssten wir auch gar nicht, wo wir die Möbel in der Zwischenzeit lassen sollten. Einzige Möglichkeit: Fliesenlegen in Etappen. Unsere Küche ist ja in drei Teile eingeteilt: Die alte Küche, wie sie vor unserem Anbau war, der angebaute Küchenteil und unser Vorrat. Mit dem Vorrat könnte ich gut anfangen. Das ist die ideale Kammer, um erste Erfahrungen im Fliesenlegen zu sammeln. Dort schaut ja eh fast niemand rein, er steht recht voll mit Regalen, ist ohne Fenster eher dunkel. Da kommt es auf den Fußboden nicht so an. Also haben wir am Wochenende mit dem Ausräumen angefangen. Die Unterschränke aus dem Anbauteil der Küche haben wir ins Esszimmer umgezogen. In der Woche können wir nach Feierabend Regal für Regal aus dem Vorr...

Jetzt wird's ungemütlich!

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In zwei Wochen sollen die Fliesen kommen. Bis dahin ist noch allerhand zu tun. Die Möbel müssen raus. Un der alte Fußboden muss raus. Womit fangen wir an? Na ja, die Möbel brauchen wir noch, und woanders als in der Küche haben doch keinen Platz für sie. Aber das alte Vinyllaminat können wir schon rausreißen. Nächsten Samstag hat der Wertstoffhof geöffnet, und da wäre es schön, wenn wir dann schon mal einiges von dem Müll loswerden könnten. Also haben wir heute angefangen, den Boden rauszureißen. Die Füße der Küchenschränke konnte ich dazu abwechselnd hochdrehen. So konnte ich tatsächlich die meisten Bretter herausbekommen. Unter den großen Schränken liegt noch etwas. Aber das meiste ist raus. Gemütlich sieht es jetzt nicht mehr aus. Damit wir nicht auf dem nackten Estrich herumlaufen müssen, habe ich den Schaumstoff von der alten Trittschalldämmung liegen lassen. Aber schön ist trotzdem anders.

Fliesen - endlich gefunden!

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All die Baumärkte und das Internet haben uns nicht weitergeholfen. Wir brauchen Beratung. Ein richtiges Fliesenfachgeschäft muss her. Google zeigt mir eines direkt am Ortsrand an. So nah, aber ich kenne es nicht. Also geht es heute mal dorthin. Der Laden wirkt mehr wie ein Lager. Kein gepflegter Verkaufsraum, dafür aber viel Auswahl. Mittendrin ein etwas chaotisch wirkender Schreibtisch. Der Verkäufer kommt sofort auf uns zu. Wir erklären ihm, was wir suchen. 30 x 30 cm - das sei heutzutage wirklich klein. Viele würden erst mit 30 x 60 cm anfangen. Aber es gäbe genügend Hersteller, die auch so kleine Fliesen im Angebot hätten. Er zeigt uns schnell welche, die für uns in Frage kommen. Er holt Schachteln mit kleinen Mustern. Er beantwortet unsere Fragen zur Eignung als Küchenbodenfliesen. Als noch ein paar den Laden betritt, lassen wir ihn sich erst einmal um dieses kümmern, während wir ausgiebig das komplette Sortiment durchgehen. Die Auswahl ist wirklich riesig. Kein Vergleich ...

Fliesen - Fragen über Fragen

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Jetzt sind wir also auf der Suche nach einem passenden Küchenfußboden. Das Vinyllaminat war damals ja leicht zu verlegen. Aber da unsere Küche aus zwei Teilräumen und damit zwei großen Laminatflächen besteht, die wohl irgendwie gegeneinander arbeiten, reißt das Laminat im Übergang auseinander. Außerdem passt helles Laminat nicht zu den hellen Küchenfronten. Und die stark strukturierte Oberfläche hat uns eh gestört, weil sie sich nur schlecht putzen lässt. Also haben wir uns für Fliesen entschieden. Die Frage ist nur: Welche Fliesen nehmen wir? Dunkle Fliesen, aber nicht zu dunkel. Matt, nicht glänzend. Aber mit glatter Oberfläche. Farblich nicht zu unruhig, aber auch nicht ganz einfarbig, da man sonst jeden Dreck sieht. In den Baumärkten finden wir solche Fliesen meist nur in Größe 30 x 60 cm oder größer. Aber ich will die Fliesen doch selbst verlegen, habe das aber noch nie gemacht, und meine Kollegen raten mir alle von großen Fliesen ab. Die seien viel zu schwer selbst zu verlegen....

Aufmaß nehmen

Heute hat das Möbelhaus jemanden zum genauem Maßnehmen in unserer Küche vorbeigeschickt. Normalerweise sei so etwas Sache von einer halben Stunde. Bei uns hat es 1 1/4 Stunde gedauert. Unsere Küche ist halt recht verwinkelt. Früh morgens hatten wir schon angefangen, die Arbeitsfläche leerzuräumen. Das meiste landete vorübergehend erst einmal auf dem Esstisch. Aber es war auch eine Gelegenheit für eine Grundreinigung. Meine Frau war, glaube ich, recht lange damit beschäftigt, während ich bei der Arbeit war. Da ich nicht da war, hatte ich ihr einen Fragenkatalog gegeben: Wie hoch wird die Arbeitsplatte? Kommen die Wandfliesen oder Wandpaneele hinter die Arbeitsplatte? Oder sollten sie besser erst darüber anfangen? Wohin soll die Steckdose für die Abzugshaube? Geht bei offenem Backofen die Küchentür noch auf und zu? Oder kann man die Schränke um ein paar Zentimeter versetzen, so dass dies möglich ist? Die Fragen konnte der Vermesser nur teilweise beantworten. Fliesen kommen normaler...

Das erste Teil

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Bisher war alles ja nur Planung. Heute wird es endlich handfest. Da wir ohnehin in der Nähe des Ikea sind und wir uns schon sicher sind, welche Armatur wir für die Spüle in der neuen Küche haben wollen, und da wir gesehen haben, dass diese Armatur gerade im Preis reduziert ist, holen wir sie doch gleich - auch wenn die Küche erst in 9 oder 10 Wochen geliefert wird. Die Armatur Glittran sollte farblich zu unserer neuen Spüle in Granit-Verbundmaterial und zu den dunklen Türgriffen passen. Und der Stil passt zum übrigen Landhausstil. Aber eigentlich sind wir heute gar nicht wegen des Wasserhahns unterwegs. Vielmehr wollen wir uns Ideen holen, wie der Fußboden in der Küche aussehen soll. Diesmal wollen wir Fliesen. Mit dem Vinyl-Laminat haben wir keine guten Erfahrungen gemacht. Es geht auseinander. Noch haben wir keine Ahnung, was für Fliesen wir haben wollen. Auch das erste Schnuppern in den Baumärkten hat uns einer Entscheidung noch nicht näher gebracht. Das wird also das The...

Geklaute Ideen

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Los geht's zum Möbelhaus. Direkt vom Küchen-Fachgeschäft fahren wir weiter. Die Ideen, die der dortige Berater hatte - vielleicht lassen sie sich ja in den Vorschlag des Möbelhauses einarbeiten. Im Möbelhaus läuft uns in der Küchenabteilung auch gleich unser Verkäufer von gestern über den Weg. In 10 Minuten hätte er Zeit. Sehr gut. Wir schauen uns also noch einmal in der Küchenabteilung um. Nach fünf Minuten hören wir eine Durchsage: "Herr Jäger aus Eschborn bitte zur Kücheninformation!" Dort wartet unser Verkäufer. Erstmal fragen wir nach den Fronten. Ja, natürlich sind sie lackiert. In der lackierten Version hat dieser Hersteller nur die Farbe anders genannt. Aber es ist wirklich die gleiche Farbe. Wir können uns an einem Muster davon überzeugen. Also ist der Punkt schon mal geklärt. Wir erzählen ihm "unsere" neuen Ideen. Ein abgeschrägter Schrank - nein, so etwas hätten sie nicht. Aber ein abgeschrägtes Regal. Das sieht mir aber irgendwie zu unordentlic...

Abgeschrägte Ecken

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Da waren wir uns doch schon so gut wie sicher gewesen, dass wir unsere Küche gefunden hatten - und dann kommt da einfach so eine Mail mit neuen Ideen. Wie ärgerlich! Aber die Ideen gefallen uns so gut, dass wir unbedingt mit dem Berater des Küchen-Fachgeschäfts reden müssen. Ein kurzer Anruf am Samstagmorgen. Eine halbe Stunde später sitzen wir im Laden. Dieser wird gerade umgebaut. Deshalb haben sie nicht viele Ausstellungsstücke da, aber auch nicht viele Kunden. So können wir in Ruhe mit dem Berater sprechen. Die Hauptänderung gegenüber allen bisherigen Vorschlägen besteht darin, dass die Ecken, die in den Raum reinragen, abgeschrägt sind. Das gefällt uns gerade bei dem hohen Schrank neben dem Backofen sehr gut, weil dadurch der ganze Raum freundlicher wirkt. Die Schräge spricht so schön mit der gegenüberliegenden Schrägen an der Eckspüle. Wirklich eine schöne Idee! Außerdem hat er auf der rechten Seite den Backofen versetzt. Dort steht nicht mehr ein großer Schrank und daneben...

Preisrutsch

Bei der Arbeit erzähle ich meinen Kollegen von dem Beratungsmarathon am letzten Abend. Ein Kollege empfiehlt mir, unbedingt auch noch mal in das große Möbelhaus zu gehen, in dem er seine Küche gekauft hat. Der Preis dort wäre sehr gut gewesen. Also rufe ich am selben Nachmittag noch dort an, um einen Beratungstermin zu bekommen. So kurzfristig machen sie keine Termine. Aber wenn ich schnell vorbeikäme, ginge es auch so ohne lange Wartezeit. Also nichts wie hin. Der Verkäufer fragt gleich zu Beginn nach unserer Preisvorstellung. Anders als der Verkäufer im vorletzten Möbelhaus ist er aber sofort zuversichtlich, etwas Passendes für uns zu finden. Diesmal lege ich wieder meinen vollständigen Plan vor, um nicht wieder so viel Zeit zu vergeuden wie am Vorabend. Der Verkäufer ist auch recht fix dabei, uns die Küche am PC zusammenzustellen. Diesmal ist es ein anderer Küchenhersteller. Aber wir landen auch dort wieder bei den Fronten im Landhausstil und in Magnolien- oder Elfenbein-Farbe...

Ein sehr langes Beratungsgespräch

Unsere erste Küchenberatung mit vorheriger Terminvereinbarung. Donnerstag 17 Uhr. Wir sind pünktlich. Der Verkäufer ist leider nicht an seinem Platz und auch sonst nirgendwo zu sehen. Wir fragen einen Kollegen. Ach ja, der Termin! Der Kollege sei leider krank. Aber ein anderer Kollege hätte gleich Zeit. Er bringt uns zu ihm. Er sitzt noch mit anderen Kunden an seinem Schreibtisch. Ja, er wäre gleich so weit. Nur noch ein paar Minuten. Nach einer Viertelstunde: Es dauert nicht mehr lange. Nach 20 Minuten kommt er auf dem Weg zu einem anderen Schreibtisch an uns vorbei. Ob wir ihm schon mal den Grundriss geben könnten. Er wäre gleich so weit. Er macht sich eine Kopie. Ob er uns zu einem Kaffee einladen dürfe. Ja, gerne. Es würde noch 10 Minuten dauern. Oh, es ist gerade kein Gutschein da. Aber gleich würde ein Kollege den Kaffeegutschein bringen. Um 17:35 kommt ein Kollege - nicht mit einem Gutschein, sondern um schon einmal unsere Küchenwünsche aufzunehmen. Irgendwie scheint es nur zu...

Ein Tagebuch für unsere neue Küche

Jetzt stecken wir also mitten in der Planung unserer neuen Küche. Das wird wohl ein größerer Akt. Bis die neue Küche steht, werden wohl ein paar Monate vergehen. Meine Frau will ja gleich in ihrem Blog "Island-Fan Kochbuch" darüber schreiben. Aber was hat der Umbau unserer Küche denn mit isländischer Küche zu tun? Nichts! Wenn schon darüber schreiben, dann lieber in einem separaten Blog. Warum überhaupt darüber schreiben? Es ist wie eine Art Tagebuch. Manchmal muss man sich einfach mal etwas von der Seele schreiben. Und vielleicht lesen wir uns diese Sachen in ein paar Jahren noch einmal durch und freuen uns dann darüber, dass wir diese stressige Zeit hinter uns haben. Vielleicht finden aber auch andere unsere Erfahrungen hilfreich oder eventuell auch einfach unterhaltsam. Egal, jetzt schreiben wir alles auf. Ein paar interessante Erlebnisse hatten wir mittlerweile bereits. Die muss ich nun in den nächsten Tagen erst einmal hier nachdokumentieren.