Elektrik
Ich brauche 8 neue Steckdosen: eine für die Dunstabzugshaube, je eine rechts und links davon über den Oberschränken, drei weitere über der Arbeitsplatte, eine für die Spülmaschine und dann noch eine neben der Tür, um dort mal einen Staubsauger anschließen zu können. Außerdem brauche ich noch zwei Herdanschlussdosen, eine für den Backofen und eine für das Kochfeld.
Steckdosen-Bohren ist anstrengend und macht viel Dreck. Das habe ich noch zur Genüge aus unserer Anbauzeit in Erinnerung. Also will ich mir das lieber nicht allzu oft antun. Für die Steckdosen über den Oberschränken tun es Aufputzdosen. Ebenso für die Steckdose hinterm Geschirrspüler und für die Staubsauger-Steckdose unten in der Ecke neben der Tür. Von den zwei Herdanschlussdosen, die ich habe, ist eine eine Aufputzdose, die andere eine Unterputzdose. Also muss ich insgesamt 5 Steckdosenlöcher bohren.
Einen Steckdosen-Bohraufsatz habe ich mir schon aus dem Baumarkt geholt. Donnerstagabend lege ich los. Die Steckdose für den Dunstabzug liegt in 2,30 m Höhe. Bei der Höhe ist das die Steckdose, die sich am unangenehmsten Bohren lässt. Deshalb will ich das als erstes hinter mich bringen. Es dauert. Laut Anleitung soll man den Bohrer auf Bohren stellen. Als es mir zu langsam voran geht, wechsele ich in den Schlagbohr-Modus. Das geht etwas besser. Dafür löst sich der ganz Aufsatz regelmäßig aus der Bohrmaschine, und ich muss ihn immer wieder festziehen. Als ich endlich die gewünschten 4 - 5 cm Tiefe erreicht habe, kommt noch einmal der Bohrhammer mit Meißelaufsatz zu Einsatz, um auch wirklich überall in der Dose die nötige Tiefe zu erreichen.
Danach fange ich noch mit den drei Steckdosen über der Arbeitsplatte an. Aber damit werde ich diesen Abend nicht mehr fertig. Mir langt es.
Freitagabend nach der Arbeit geht es weiter. Ich bohre die anderen Steckdosenlöcher. Mehr kann ich nicht machen. Denn dafür müsste ich den Strom abschalten, und es ist ja schon dunkel.
Allmählich werden die Arbeiten überschaubar. Da können wir uns ja auch mal eine kleine Auszeit gönnen. Außerdem wollen wir ja auch mal aus diesem ganzen Dreck und Chaos herauskommen. Deshalb beschließen wir, am Samstagmorgen zum Frühstück auszugehen. Im Möbelmarkt gibt es ein üppiges Bauernfrühstück. Erst danach geht es dann wieder an die Arbeit.
Noch fehlt in den Steckdosenlöchern jeglicher Strom. Irgendwo hängt allerdings noch ein Stromkabel samt Lüsterklemme aus der Wand. Das soll als Stromzufuhr dienen. Ich meißel den Putz an der Wand auf, so dass ich das Kabel bis in die Höhe der oberen Steckdosenlöcher freilegen und herauslösen kann. Dann meißel ich Kanäle in den Putz von einem Steckdosenloch zum nächsten und so weiter.
Im Keller finde ich noch Elektrikergips. Die Unterputz-Dosen setze ich damit in die gebohrten Löcher ein. Der Gips wird wahnsinnig schnell hart. Obwohl ich immer nur kleine Menge davon ansetze, kann ich kaum alles davon ordentlich verstreichen, bevor es fest wird. Aber so komme ich schnell voran. Auch die Kabel lassen sich so gut in die Wand eingipsen. Selbst wenn sie etwas abstehen, kann man sie mit einem Schwung Gips und einem Spachtel andrücken, eine halbe Minute warten, und dann sind sie fest.
Mittags bin ich tatsächlich schon fertig.
Nach dem Mittagessen ist der Gips komplett fest. Eigentlich wollten wir ja erst in den nächsten Tagen streichen. Aber es ist Samstag, und es ist noch Zeit. Also noch einmal zum Baumarkt, Farbe kaufen.
Samstagnachmittag streichen wir dann die ersten Wände.
Am Sonntagvormittag gipse ich noch das Loch von unserem alten Dunstabzug zu. Dann streiche ich den Rest, soweit er nicht eh hinter den Schränken verschwindet. Und zuletzt setze ich noch die Anschlussdosen für den Backofen und für die Spülmaschine.
Sonntagnachmittag. Geschafft! Fußboden - fertig. Elektrik - fertig. Anstrich - fertig. Die Küche kann kommen.
Und ich habe zum ersten Mal seit langem mal wieder Zeit zu joggen.
Steckdosen-Bohren ist anstrengend und macht viel Dreck. Das habe ich noch zur Genüge aus unserer Anbauzeit in Erinnerung. Also will ich mir das lieber nicht allzu oft antun. Für die Steckdosen über den Oberschränken tun es Aufputzdosen. Ebenso für die Steckdose hinterm Geschirrspüler und für die Staubsauger-Steckdose unten in der Ecke neben der Tür. Von den zwei Herdanschlussdosen, die ich habe, ist eine eine Aufputzdose, die andere eine Unterputzdose. Also muss ich insgesamt 5 Steckdosenlöcher bohren.
Einen Steckdosen-Bohraufsatz habe ich mir schon aus dem Baumarkt geholt. Donnerstagabend lege ich los. Die Steckdose für den Dunstabzug liegt in 2,30 m Höhe. Bei der Höhe ist das die Steckdose, die sich am unangenehmsten Bohren lässt. Deshalb will ich das als erstes hinter mich bringen. Es dauert. Laut Anleitung soll man den Bohrer auf Bohren stellen. Als es mir zu langsam voran geht, wechsele ich in den Schlagbohr-Modus. Das geht etwas besser. Dafür löst sich der ganz Aufsatz regelmäßig aus der Bohrmaschine, und ich muss ihn immer wieder festziehen. Als ich endlich die gewünschten 4 - 5 cm Tiefe erreicht habe, kommt noch einmal der Bohrhammer mit Meißelaufsatz zu Einsatz, um auch wirklich überall in der Dose die nötige Tiefe zu erreichen.
Danach fange ich noch mit den drei Steckdosen über der Arbeitsplatte an. Aber damit werde ich diesen Abend nicht mehr fertig. Mir langt es.
Freitagabend nach der Arbeit geht es weiter. Ich bohre die anderen Steckdosenlöcher. Mehr kann ich nicht machen. Denn dafür müsste ich den Strom abschalten, und es ist ja schon dunkel.
Allmählich werden die Arbeiten überschaubar. Da können wir uns ja auch mal eine kleine Auszeit gönnen. Außerdem wollen wir ja auch mal aus diesem ganzen Dreck und Chaos herauskommen. Deshalb beschließen wir, am Samstagmorgen zum Frühstück auszugehen. Im Möbelmarkt gibt es ein üppiges Bauernfrühstück. Erst danach geht es dann wieder an die Arbeit.
Noch fehlt in den Steckdosenlöchern jeglicher Strom. Irgendwo hängt allerdings noch ein Stromkabel samt Lüsterklemme aus der Wand. Das soll als Stromzufuhr dienen. Ich meißel den Putz an der Wand auf, so dass ich das Kabel bis in die Höhe der oberen Steckdosenlöcher freilegen und herauslösen kann. Dann meißel ich Kanäle in den Putz von einem Steckdosenloch zum nächsten und so weiter.
Im Keller finde ich noch Elektrikergips. Die Unterputz-Dosen setze ich damit in die gebohrten Löcher ein. Der Gips wird wahnsinnig schnell hart. Obwohl ich immer nur kleine Menge davon ansetze, kann ich kaum alles davon ordentlich verstreichen, bevor es fest wird. Aber so komme ich schnell voran. Auch die Kabel lassen sich so gut in die Wand eingipsen. Selbst wenn sie etwas abstehen, kann man sie mit einem Schwung Gips und einem Spachtel andrücken, eine halbe Minute warten, und dann sind sie fest.
Mittags bin ich tatsächlich schon fertig.
Nach dem Mittagessen ist der Gips komplett fest. Eigentlich wollten wir ja erst in den nächsten Tagen streichen. Aber es ist Samstag, und es ist noch Zeit. Also noch einmal zum Baumarkt, Farbe kaufen.
Samstagnachmittag streichen wir dann die ersten Wände.
Am Sonntagvormittag gipse ich noch das Loch von unserem alten Dunstabzug zu. Dann streiche ich den Rest, soweit er nicht eh hinter den Schränken verschwindet. Und zuletzt setze ich noch die Anschlussdosen für den Backofen und für die Spülmaschine.
Sonntagnachmittag. Geschafft! Fußboden - fertig. Elektrik - fertig. Anstrich - fertig. Die Küche kann kommen.
Und ich habe zum ersten Mal seit langem mal wieder Zeit zu joggen.

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