Der Fußboden wird fertig

Dieses Wochenende muss endlich der Fußboden fertig werden. Eigentlich sieht er gar nicht so schlecht aus. Was noch fehlt, ist die Sockelleiste.

Der Fliesenhändler hatte mir ja für die Sockelfliesen irgendwelche kostenlosen Restbestände versprochen. Die Sockel werden ja eh fast komplett von den Möbeln verdeckt, und dafür muss ich ja nicht die recht teuren Bodenfliesen verschwenden. Nur auf den paar Metern, die man sieht, da würde ich abgeschnittene Bodenfliesen verwendet.

Aber als ich die Sockelfliesen abholen wollte, stellte sich leider heraus, dass sie kürzlich aufgeräumt hatten. Fast alle alten Restbestände hatten sie entsorgt. Zwei kleine Kartons fand er noch. Das reicht zwar nicht. Aber ich habe ja auch noch einiges an Resten von den Bodenfliesen. Zusammen sollte es reichen.

Da für Samstagnachmittag schlechtes Wetter angesagt ist und ich ja viel zu sägen habe, was ich unbedingt draußen auf der Terrasse machen will. Also muss ich das Sägen am Samstagvormittag erledigen. Außerdem brauche ich Platz, und heute hat der Wertstoffhof geöffnet. Deshalb fange ich früh am Morgen mit der Arbeit an.

Mein Sohn hilft, ein paar der alten Schränke und noch einige Laminatreste ins Auto zu packen. Pünktlich um 8 Uhr sind wir am Wertstoffhof und können eine Autoladung Müll loswerden.

Dann das Sägen. Die Bodenfliesen werden in drei Streifen a 6,5 cm Breite gesägt. Je zwei schöne Randstücke für die sichtbaren Stellen und ein Mittelstreifen mit gesägter Oberkante für die Stellen hinter den Möbeln. Die Säge funktioniert wunderbar. Aber es ist erschreckend kalt draußen. Bei den Minusgraden mache ich mir Sorgen, dass das Wasser in meiner Fliesensäge gefrieren könnte. Die Kälte sorgt zumindest dafür, dass ich mich mit dem Sägen (mit Handschuhen und Mütze) beeile. Ich bin noch vor Mittag damit fertig.


Die Zeit reicht sogar noch, das Auto noch ein zweites Mal vollzuladen und zum Wertstoffhof zu fahren, bevor dieser um 13 Uhr schließt. Diesmal sind es zwei alte Schränkchen aus dem Keller und einiger anderer Kram, der dort herumstand. Im Keller will ich ja Platz schaffen, damit ich mir dort aus alten Küchenschränken eine Werkbank aufbauen kann.

Nachmittags klebe ich die Fliesen an die Wand. Eigentlich geht es recht schnell. Aber es stehen ja noch ein die Spüle, der Herd, die Spülmaschine und der Kühlschrank in der Küche, so dass an manche Stellen schwer ranzukommen ist. Teilweise muss ich flach auf dem Boden liegen, um mit ausgestrecktem Arm die Fliese an die Wand drücken zu können. Extrem unbequem. Aber irgendwie geht es.

Am Sonntag wird dann noch verfugt. Auch das ist deutlich weniger Arbeit als das Verfugen des Fußbodens. Die Fläche ist einfach viel kleiner.

Außerdem bringe ich den ersten Unterschrank und zwei Oberschränke in den Keller. Die Oberschränke hänge ich auch gleich in der Waschküche auf. Hier werde ich demnächst mein Werkzeug lagern können. Ich will ja schließlich auch etwas vom Küchenumbau haben!


Das war endlich mal ein besseres Wochenende. Der Fußboden ist fertig. Wir konnten einiges an Chaos beseitigen und sind schon viel Müll losgeworden. Sogar meine Kellerwerkstatt nimmt Formen an.

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