Preisrutsch
Bei der Arbeit erzähle ich meinen Kollegen von dem Beratungsmarathon am letzten Abend. Ein Kollege empfiehlt mir, unbedingt auch noch mal in das große Möbelhaus zu gehen, in dem er seine Küche gekauft hat. Der Preis dort wäre sehr gut gewesen.
Also rufe ich am selben Nachmittag noch dort an, um einen Beratungstermin zu bekommen. So kurzfristig machen sie keine Termine. Aber wenn ich schnell vorbeikäme, ginge es auch so ohne lange Wartezeit. Also nichts wie hin.
Der Verkäufer fragt gleich zu Beginn nach unserer Preisvorstellung. Anders als der Verkäufer im vorletzten Möbelhaus ist er aber sofort zuversichtlich, etwas Passendes für uns zu finden.
Diesmal lege ich wieder meinen vollständigen Plan vor, um nicht wieder so viel Zeit zu vergeuden wie am Vorabend. Der Verkäufer ist auch recht fix dabei, uns die Küche am PC zusammenzustellen. Diesmal ist es ein anderer Küchenhersteller. Aber wir landen auch dort wieder bei den Fronten im Landhausstil und in Magnolien- oder Elfenbein-Farbe. Das Ergebnis sieht dem vom Vorabend sehr ähnlich.
Dann geht es an den Preis. Auch das geht diesmal sehr schnell. Natürlich betont er ihre laufende 35%-Aktion. Er zieht noch einen Rabatt für eine Kundenkarte ab, die wir noch nicht haben. Dann noch 3 % Skonto. Und das war es auch schon. Der Preis ist dann für uns tatsächlich eine angenehme Überraschung. Im Vergleich zum Angebot vom Vortag sind es über 20 % Ersparnis. Und die Angebote sind inhaltlich praktisch kaum voneinander zu unterscheiden.
Wir sind mittlerweile schon routiniert im Umgang mit solchen Angeboten und lassen uns unsere Begeisterung nicht anmerken. Ich erkläre, dass wir es uns überlegen werden. Das ist für den Verkäufer auch ganz selbstverständlich in Ordnung.
Wir sind uns sicher: Diese Küche nehmen wir. Der Preis ist praktisch der Gleiche wie bei Ikea, nur dass Lieferung und Aufbau schon enthalten sind und dass die Küche passgenau angefertigt wird.
Zu Hause google ich dann erst einmal nach dem Küchenhersteller. Oje, da sind aber einige Kritiken alles andere als gut. Häufigste Beanstandung ist, dass die Folienbeschichtung der Fronten Blasen wirft. Das klingt nicht gut. Was haben wir denn für Fronten? Der Hersteller hat verschiedene Qualitätsstufen im Angebot. Ich weiß nur nicht genau, welche Bestandteil unseres Angebots sind. Vermutlich sind es die einen, lackiert, nicht foliert. Das wäre ja optimal. Aber sicher sind wir uns nicht. Das müssen wir morgen noch erfragen. Lackiert, dann nehmen wir die Küche. Foliert, dann müssen wir nochmal denken und vermutlich umplanen. Aber erst einmal bleibt es dabei: Wir werden diese Küche nehmen.
Und dann kommt noch eine Mail vom anderen Küchen-Fachgeschäft. Ein Angebot, nur ein paar 3D-Ansichten, aber leider kein Preis. Dafür aber neue Ideen! Oh toll! Das sieht ja tatsächlich viel schöner aus!
Also rufe ich am selben Nachmittag noch dort an, um einen Beratungstermin zu bekommen. So kurzfristig machen sie keine Termine. Aber wenn ich schnell vorbeikäme, ginge es auch so ohne lange Wartezeit. Also nichts wie hin.
Der Verkäufer fragt gleich zu Beginn nach unserer Preisvorstellung. Anders als der Verkäufer im vorletzten Möbelhaus ist er aber sofort zuversichtlich, etwas Passendes für uns zu finden.
Diesmal lege ich wieder meinen vollständigen Plan vor, um nicht wieder so viel Zeit zu vergeuden wie am Vorabend. Der Verkäufer ist auch recht fix dabei, uns die Küche am PC zusammenzustellen. Diesmal ist es ein anderer Küchenhersteller. Aber wir landen auch dort wieder bei den Fronten im Landhausstil und in Magnolien- oder Elfenbein-Farbe. Das Ergebnis sieht dem vom Vorabend sehr ähnlich.
Dann geht es an den Preis. Auch das geht diesmal sehr schnell. Natürlich betont er ihre laufende 35%-Aktion. Er zieht noch einen Rabatt für eine Kundenkarte ab, die wir noch nicht haben. Dann noch 3 % Skonto. Und das war es auch schon. Der Preis ist dann für uns tatsächlich eine angenehme Überraschung. Im Vergleich zum Angebot vom Vortag sind es über 20 % Ersparnis. Und die Angebote sind inhaltlich praktisch kaum voneinander zu unterscheiden.
Wir sind mittlerweile schon routiniert im Umgang mit solchen Angeboten und lassen uns unsere Begeisterung nicht anmerken. Ich erkläre, dass wir es uns überlegen werden. Das ist für den Verkäufer auch ganz selbstverständlich in Ordnung.
Wir sind uns sicher: Diese Küche nehmen wir. Der Preis ist praktisch der Gleiche wie bei Ikea, nur dass Lieferung und Aufbau schon enthalten sind und dass die Küche passgenau angefertigt wird.
Zu Hause google ich dann erst einmal nach dem Küchenhersteller. Oje, da sind aber einige Kritiken alles andere als gut. Häufigste Beanstandung ist, dass die Folienbeschichtung der Fronten Blasen wirft. Das klingt nicht gut. Was haben wir denn für Fronten? Der Hersteller hat verschiedene Qualitätsstufen im Angebot. Ich weiß nur nicht genau, welche Bestandteil unseres Angebots sind. Vermutlich sind es die einen, lackiert, nicht foliert. Das wäre ja optimal. Aber sicher sind wir uns nicht. Das müssen wir morgen noch erfragen. Lackiert, dann nehmen wir die Küche. Foliert, dann müssen wir nochmal denken und vermutlich umplanen. Aber erst einmal bleibt es dabei: Wir werden diese Küche nehmen.
Und dann kommt noch eine Mail vom anderen Küchen-Fachgeschäft. Ein Angebot, nur ein paar 3D-Ansichten, aber leider kein Preis. Dafür aber neue Ideen! Oh toll! Das sieht ja tatsächlich viel schöner aus!
Kommentare
Kommentar veröffentlichen