Es tropft

Leider ist der Zulauf für die Spülmaschine ja noch nicht dicht. Da muss ich also wohl noch einmal den Haupthahn zudrehen und versuchen, das Ventil zur Spülmaschine mit Teflonband richtig dicht zu bekommen.

Das Ventil im Keller tropft auch immer noch. Aber immerhin lässt es sich zudrehen. In der Küche montiere ich mein zusätzliches Absperrventil für die Spülmaschine noch einmal ab, reinige alles gut, wickel Teflonband um die Gewinde, schraube alles wieder zusammen und ziehe es richtig fest. Dann wieder in den Keller und das Wasser anstellen.


Beim Aufdrehen fängt das Ventil im Keller nun aber an, richtig zu tropfen. Es wird immer mehr. Oje, da traue ich mich nicht allein ran. Das muss wohl ein Klempner machen. Und in der Küche? Da tropft es auch noch, aber nur noch sehr wenig.

Spätabends will ich nun aber auch keinen Notdienst mehr rufen. Das Tropfen im Keller hat Zeit bis zum nächsten Tag. Vor dem Ins-Bett-Gehen leere ich den Eimer noch einmal aus. Der 20-l-Eimer ist fast voll. Wir haben noch einen größeren Eimer, denn ich dann darunter stelle. Nachts um halb 2 wache ich auf und nutze die Gelegenheit, um den Eimer noch einmal zu leeren. So reicht es für die Nacht. Morgens ist der Eimer fast schon wieder voll.

Da ich das ganze Elend einfach nur noch leid bin, habe ich auch keinen Nerv mehr, mich um den Klempner zu kümmern. Das soll meine Frau machen. Schließlich wird es doch ihre Küche!

Gegen Mittag kommen die Klempner zu zweit. Der Absperrhahn in der Hauptleitung im Keller ist schnell wieder dicht. Es hatten sich wohl nur irgendwelche Schraubverbindungen gelockert. Für den Spülmaschinenanschluss machen sie den alten Hahn und mein Provisorium weg und ersetzen das Ganze durch einen neues Kombi-Eckventil. Richtig professionell sieht es nicht aus, da die Wandrosette einigen Abstand zur Wand hat. Aber egal. Hauptsache dicht!


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